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Waldbrand Schadewitz

08.07.2019

Zu einem Feldbrand wurden die Wehren aus Friedersdorf, Gruhno, Rückersdorf, Schadewitz, Schönborn und Tröbitz alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine riesige Rauchwolke zu sehen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass das Feuer sich bereits in den anliegenden Wald ausgebreitet hatte. Sofort wurden weitere Kräfte, vorrangig Tanklöschfahrzeuge, zur Einsatzstelle beordert.

Durch den schnellen Einsatz der ersteintreffenden Kräfte konnte der Brand auf dem Feld schnell eingedämmt werden. Die Brandbekämpfung im Wald gestaltete sich dagegen schwieriger. Der böige Wind trieb die Flammen immer weiter in den Wald hinein. Unverzüglich wurde deshalb eine lange Wegleitung mit Schläuchen zu einem etwa 700 m entfernten Löschwasserbrunnen aufgebaut um eine stabile Wasserversorgung an der Einsatzstelle zu haben. Parallel dazu fuhren die Tanklöschfahrzeuge sowie mehrere Landwirte mit Güllefässern Wasser im Pendelverkehr an die Einsatzstelle.

Nach knapp 6 Stunden konnte „Feuer aus“

gemeldet werden und mit dem Rückbau begonnen werden. Insgesamt brannte eine Fläche von ca. 6 ha, davon etwa 3 ha Wald, welche von ca. 140 Einsatzkräften aus 16 Ortswehren der Städte Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Uebigau-Wahrenbrück und der Ämter Plessa und Kleine Elster bekämpft wurde.

Der Amtswehrführer Christian Passin sowie sein Stellvertreter Gerhard Schmidt möchten sich bei allen Einsatzkräften für die Einsatzbereitschaft sowie bei den Agrargenossenschaften für die Bereitstellung der Güllefässer im Kampf gegen die Flammen unter schwierigen Bedingungen bedanken.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Waldbrand Schadewitz