Mit Kindern und Enkeln am Ort der Befreiung

Tröbitz, den 24.​04.​2015

Viele Überlebende des "Verlorenen Transports” erneut in Tröbitz

 

Am 23. April 1945 öffneten Soldaten der Roten Armee nahe Tröbitz die Türen zu den Waggons eines Zuges mit mehr als 2000 jüdischen Häftlingen aus dem KZ Bergen-Belsen. Mehr als 550 Häftlinge haben das nicht mehr erlebt. Für den "Verlorenen Transport" wurde am Donnerstag im Beisein vieler Überlebender wurde eine Freiluftausstellung eingeweiht.

Wer die neue Ausstellung in Tröbitz besucht, sieht als Erstes die handgeschriebene Liste mit 565 Namen der Verstorbenen, die die 13-tägige Irrfahrt quer durch Deutschland nicht überlebt haben. "Einen besonderen Stellenwert" wollte Kurator und Historiker Ralph Gabriel diesen Menschen einräumen. Das hat er bei Einweihung mit mehreren Hundert Gästeen, darunter viele Überlebende und Angehörige, erklärt. … weiterlesen

 

erschienen in der Lausitzer Rundschau vom 24.04.2015