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Frühlingserwachen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Amt Elsterland, den 08.​05.​2026

Bad Liebenwerda: Der Frühling hält Einzug im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft und die Leute zieht es in ihre Gärten. Worauf man achten sollte, um der Natur unter die Arme zu greifen erläutert die Naturwacht im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.

Die ersten zarten Blüten ziehen Bienen an und die männlichen Vögel markieren ihre Reviere mit unermüdlichem Gesang. Wer im heimischen Garten die Artenvielfalt fördern möchte, für den hat Rangerin Nicola Glaser einige Tipps gesammelt:

„Gartenabfälle gehören auf den heimischen Kompost oder in die braune Bio-Tonne, nicht in den Wald oder hinter den Gartenzaun! Dort verbreiten sich einige unserer Gartenarten invasiv und verdrängen einheimische Arten“, so Nicola Glaser.

Insekten, Amphibien und Reptilien hilft man im eigenen Garten mit Sonnenplätzen aus Steinhaufen und Totholzästen oder feuchten Senken. Ein echtes Aha-Erlebnis gibt es für alle, die einige Quadratmeter Rasen in Wildblumenwiesen mit heimischen Arten umwandeln. „Sie sparen nicht nur viel Arbeit beim Rasenmähen und zudem Wasser, sondern können an der bunten Blütenpracht zahlreiche Wildbienen und Schmetterlinge bei sich beobachten“, erklärt die Rangerin.

Wichtig ist vor allem, auf Chemie im Garten zu verzichten. Nisthilfen für Wildbienen oder Vögel bieten eine gute Möglichkeit, zahlreiche Arten aus der Nähe zu beobachten.   

Wer sich näher zum Frühling im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft informieren möchte, ist bei den kostenfreien Führungen der Naturwacht gut aufgehoben:

 

Fotos zur freien Verwendung: https://my.hidrive.com/share/yqvx3wnd6a (Fotos: Naturwacht)

 

Hintergrund Naturwacht Brandenburg

Die Rangerinnen und Ranger der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit 1991 in 15 Nationalen Naturlandschaften (Großschutzgebieten) des Landes als Mittler*innen zwischen Mensch und Natur. Auf rund 9.000 Quadratkilometern – einem Drittel der Landesfläche – sind sie unterwegs und erfassen Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Sie setzen im Nationalpark, den drei Biosphärenreservaten und den elf Naturparken zahlreiche Natur- und Artenschutzmaßnahmen um und kontrollieren deren Erfolg.

Gleichzeitig sind die 90 Rangerinnen und Ranger ansprechbar für alle, die in den Nationalen Naturlandschaften leben, arbeiten oder zu Gast sind. Sie begleiten jährlich rund 7.500 Interessierte auf mehr als 420 geführten Touren, teilen ihr Wissen und sensibilisieren für richtiges Verhalten in den Schutzgebieten. Damit stärken sie auch den Naturtourismus in der Region. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Bildung für Nachthaltige Entwicklung, BNE: In ihrer Arbeit mit Junior-Ranger-Gruppen oder in Schul-AGs weckt die Naturwacht Interesse an Themen rund um die Nachhaltigkeit und motiviert und befähigt die Kinder, selbst aktiv zu werden. 

Rund 390 Freiwillige unterstützen die Naturwacht Brandenburg bei diesen vielfältigen Aufgaben. Seit 1997 arbeitet die Naturwacht unter dem Dach der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. Mehr Informationen unter: www.naturwacht.de